„Fest steht, dass der Erzieher zunächst eine wichtige und vertraute Bezugsperson sowohl für das Kind, als auch für die Eltern werden muss.“ (Mantovani & Mussati 1983)

Voraussetzungen für eine gelungenen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern sind gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung sowie wechselseitige Anerkennung und Akzeptanz. Eine Partnerschaft beruht auf Gegenseitigkeit. Wir sehen die Eltern als Experten für häusliche Bildung und Erziehung und wir Pädagoginnen sind Expertinnen für die Bildung und Erziehung im Kindergarten. In einem Dialog auf Augenhöhe können wir gemeinsam für das Kind wirken.

  • Schon beim Aufnahmegespräch im Rahmen der Kindergarteneinschreibung besteht eine erste Möglichkeit zum Austausch und zur Information.
  • In einem Elterninformationsabend mit allen Eltern neu aufgenommener Kinder werden organisatorische Themen und Fragen zur Eingewöhnung besprochen.
  • Ein themenbezogener allgemeiner Elternabend bietet Platz für Informationen und nimmt auf gruppenbezogene, aktuelle Schwerpunkte Bezug. An diesem Abend werden auch jeweils zwei ElternvertreterInnen gewählt.
  • Das Entwicklungsgespräch ist ein fester, wichtiger Bestandteil unserer Elternarbeit: Zweimal jährlich laden wir die Eltern jedes Kindes ein sich mit uns in einer ruhigen, vorbereiteten Umgebung über Entwicklungsschritte und aktuelle Bildungsthemen der Kinder auszutauschen. Dabei sehen wir die Eltern als unsere Partner mit gemeinsamem Blick auf das Wohl des Kindes.
  • In einem Aushang im Eingangsbereich werden die Eltern wöchentlich über aktuelle Aktivitäten und Termine etc. informiert.
  • In unregelmäßigen Abständen organisieren wir gemeinsame Veranstaltungen und Feste mit den Eltern, die sich auf aktuelle Bildungsinhalte und Schwerpunkte beziehen.

 

Beobachtungsbogen des KIGANA